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Der Lindenschwärmer ist allgemein verbreitet.
Er heißt nach seiner Raupe, die Lindenblätter frißt.
Gern nimmt sie auch Hänge-Birke, Schwarzerle, Birnbaum
und Kirsche, weshalb die Art ungefährdet ist: Die Weideplätze
der Raupe gibt es im Gefolge menschlicher Siedlungen genügend.
Im Herbst sehen wir sie als grünen, gelb
schräg-gestreiften "Lindenwurm", vollgefressen
und hastig, stammabwärts und dann über Wege und Straßen
laufen. Sie soll sich auch manchmal einfach vom Baum fallen
lassen, wenn sie mit etwa einem Monat ihr Alter erreicht hat
und verpuppungsreif ist. Sie sucht dann ein Verpuppungsplätzchen.
Der Falter fliegt nachts und wird von hellem
Licht angezogen. Sonst dient ihm der helle Mond als Wegweiser
Darum verwirrt ihn jede grelle Lampe. In immer engeren Schlingen
streicht er geblendet um ihr Licht. Er möchte die ferne
Wegmarke 'Mond' immer im selben Winkel wissen, dann fliegt er
geradeaus, meint er. Künstliches Licht hatte es in der
Evolution seiner Gattung nie gegeben, und umstellen kann er
sich nicht.
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Foto: K.Kunze, Fürstenhagen (Bramwald)
6.5.2007
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Rechts sehen wir - dickbäuchig und behäbig,
ein Weibchen sitzen. Die Männchen (Bild oben) sind schlanker
- ihre Leiber tragen keine Eierlast. Dafür sind die Fühler
ausgeprägter: In ihnen sitzt der Riechsinn, der sie zum
Weibchen führt.
Weiterführende Links:
Pittaway,
Lepiforum
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Foto: Gabi Krumm 26.4.2007
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