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Forschungsgruppe
Kreis Ohlau
Forschungsgruppe Kreis Ohlau, Schlesien, der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher Klaus Kunze, Stegwiese 35, 51067 Köln |
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Grundherrschaft:
1336 (Teilbesitzer?) Czamborius
v. Vrobelwicz (Tschammer von Frobelwitz); bis 1375: Quos/Quas; seit 1375:
Hedwigsstift Brieg; 1534 Herzog; 1783: „Gros-Peiskerau, welches dem
Stiftamte Brieg gehöret“; 1819: Stifts-Amt Brieg; 1845 „zum
Stifts-Amt Brieg gehörig; Gemeinde zinst Geld“.
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um 1250: |
28 Hufen, davon 3 Freihufen für die Scholtisei. |
1603: |
11 Bauern. |
1783: |
1 evangelische Kirche, 12 Bauern- und 15 andere Stellen,
197 Einwohner; „die Religion ist evangelisch und die Sprache deutsch“. |
1819: |
1 lutherische Mutterkirche, 1 Kretscham, 1 Freischoltisei,
10 Bauergüter, 2 Freigärtner- und 6 Dreschgärtnerstellen
sowie 1 dienstbare Häuslerstelle, 1 Schmiedewohnung, 9 sonstige
Feuerstellen, insgesamt 31 Haushalte; 211Einwohner (98 männlich,
113 weiblich; 193 Lutheraner, 18 Katholiken). |
1845: |
1 evangelische Pfarrkirche der heiligen Hedwig [1309
erstmals erwähnt], 1 evangelische Schule, 1 Dorf-Armenhaus für
Betagte, 1 Wirtshaus, 1 Freischoltisei, 32 Häuser, 261 Einwohner
(9 katholisch); 10 Handwerker, 1 Händler; Röthebau. |
1871: |
39 Wohngebäude, 65 Haushaltungen, 323 Einwohner
(davon 144 ortsgebürtig; 177 männlich, 146 weiblich; 273 evangelisch,
50 katholisch). |
| 1885: |
| Flächeninhalt 462 ha, davon Ackerland 432 ha, Wiesen 1 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 25,07 Mark/ha, von Wiesen 31,72 Mark/ha. 1 Wohnplatz mit 42 Wohngebäuden, 59 Haushaltungen und 327 Einwohnern (davon 148 männlich, 179 weiblich; 286 Evangelische, 41 Katholiken). |
1895: |
41 Wohnhäuser, 64 Haushaltungen, 346 Einwohner
(davon 167 männlich, 179 weiblich; 323 evangelisch, 23 katholisch). |
1905: |
44 Wohnhäuser, 67 Haushaltungen, 321 Einwohner
(Muttersprache: deutsch 319, polnisch 1); Gemarkungsfläche 461,9
ha; Grundsteuer-Reinertrag 24,82 Mark/ha. |
| 1925: |
| 52 Wohnhäuser, 70 Haushaltungen, 321 Einwohner (davon 153 männlich, 168 weiblich; 286 evangelisch, 23 katholisch); Flächengröße 1931: 462,5 ha, Grundsteuer-Reinertrag 24,81 RM/ha. |
1935: |
306 Einwohner. |
1939: |
72 Haushaltungen, 313 Einwohner. |
Hans Poepke, Heimatgeschichte von
Gr[oß]-Peiskerau und Umgebung; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1955,
S. 9-10.
Karl Eistert, Eine heimatkundliche Wanderung [nach Groß Peiskerau];
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/1956, Beilage „Schlesischer Beobachter“
Nr. 5, S. 14.
Walter Reigber: Aus alten Zeiten im Kirchspiel Groß Peiskerau, Heimatblatt
Strehlen/Ohlau 5/1957, S. 9 f., 6/1957, S. 4, 7/1957, S. 9 f., 8/1957, S.
14, 10/1957, S. 13, 11/1957, S. 10 f., 12/1957, S. 5 f.
Georg Lorenz, Spaziergang durch Groß Peiskerau; Heimatblatt Strehlen/
Ohlau 6/1958, S. 6.
Gleiß, Rudolf: Zur Geschichte der Volksschule Groß Peiskerau,
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/1959, S. 7, 6/1960, S.12, 7/1960, S. 13, 11/1960,
S. 19 f.
Rud. Gleiß, Wie Hauptlehrer Julius Sauer, Groß-Peiskerau, den
Ausbruch des 1. Weltkrieges erlebte! Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/1960,
S. 15.
Rudolf Gleiß, Lage und Leistungen der Schule Groß-Peiskerau
während des 1. Weltkrieges; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 7/1960, S 15
f..
Rudolf Gleiß, General-Kirchen- und Schulen-Visitation von 1888 im
Kirchspiel Groß-Peiskerau; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 8/1960, S.12.
Rudolf Gleiß, Feierstunden und Feste im Leben der Schule Groß-Peiskerau;
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 2/1961, S.11 f.
Rudolf Gleiß, Vom Groß-Peiskerauer Kirchturm und seinen Glocken;
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1961, S. 16.
August Utta, Ein Junglehrer kommt nach Groß-Peiskerau; Heimatblatt
Strehlen/Ohlau 11/1966, S. 3 f.
Karl Buschbeck, Die evangelischen Kirchen und Gemeinden im Ohlauer Land,
Ulm 1968, S. 13.
Konrad Schneider, Die Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Gr. Peiskerau, Kr.
Ohlau; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 10/1986, S. 27.
Armin Wandel, Zur Geschichte der Familie Klee aus Groß-Peiskerau,
Krs. Ohlau; Heimatbl. Strehlen/Ohlau 5/1990, S. 24 f.; 8/1990, S. 25 f.
(Nachtrag)
Bernhard Kille, Zur Geschichte der Familie Klee aus Groß Peiskerau,
Kreis Ohlau; in: Heimatblatt für die Kreise Strehlen und Ohlau 6/1990,
S. 24 f.
G. M., Das Wahrzeichen [die Kirche] von Groß Peiskerau, Kr. Ohlau;
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 9/1995, S. 27.
Heinz Quester, Predigergeschichte des Kirchenkreises Ohlau in Schlesien.
In: Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte, Band 76/77 (1997/98),
S. 390-393.
Heinz Quester, Ergänzungen zur Predigergeschichte des Kirchenkreises
Ohlau in Schlesien; in:Jahrbuch für schlesische Kirchengeschichte,
Neue Folge, Band 79, Stuttgart 2000, S. 166.
Heinz Quester, Zur Geschichte der evangelischen Kirchengemeinden des Kirchenkreises
Ohlau in Schlesien; in: Jahrbuch für Schlesische Kirchengeschichte,
Band 82, Stuttgart 2003, S. 257-282. Darin: Groß Peiskerau S. 270-275.
Bernhard Kille, Stammfolge Klee in den Kreisen Frankenstein und Ohlau (Schlesien) [hier: in Groß Peiskerau]; in: Archiv ostdeutscher Familienforscher, 16. Band, Lieferung 11 (2/2006), S. 332-335.
Heinz Quester, Ortslexikon des Kreises Ohlau/Schlesien, Alfter 2007, S.
57 f.
Kirchenbücher:
Verbleib der Kirchenbücher nicht bekannt.