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Forschungsgruppe
Kreis Ohlau
Forschungsgruppe Kreis Ohlau, Schlesien, der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher Klaus Kunze, Stegwiese 35, 51067 Köln |
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Grundherrschaft:
1360: Hanko Jezir; sonst herzoglich;
1783: „Kontschwiz, ist dem Amte Olau zuständig“; 1819: Domainen-Amt
Ohlau; 1845: Königliches Rent-Amt Ohlau.
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1604: |
27½ Hufen, davon 2½ Freihufen; 14 Bauernstellen. |
1783: |
1 evangelische Schule, 12 Bauern- und 13 andere Stellen,
197 Einwohner, „welche polnisch und deutsch reden und evangelisch
sind“. |
1819: |
1 Kretscham, 1 Freischoltisei, 10 Bauergüter,
8 Dreschgärtnerstellen und 2 dienstbare Häuslerstellen, 1
Schmiedewohnung, 14 sonstige Feuerstellen, insgesamt 37 Haushalte; 221
Einwohner (109 männlich, 112 weiblich; 207 Lutheraner, 14 Katholiken). |
1845: |
1 Freischoltisei, 1 evangelische Schule, 1 Windmühle,
1 Kretscham; 43 Häuser, 268 Einwohner (27 katholisch); 9 Handwerker
und Händler; Flachsbau und Bienenzucht. |
1871: |
39 Wohngebäude, 53 Haushaltungen, 270 Einwohner
(davon 121 ortsgebürtig; 118 männlich, 152 weiblich; 226 evangelisch,
44 katholisch). |
| 1885; |
| Flächeninhalt 496 ha, davon Ackerland 454 ha, Wiesen 8 ha, Holzungen 2 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 24,28 Mark/ha, von Wiesen 21,15 Mark/ha, von Holzungen 14,10 Mark/ha. 1 Wohnplatz mit 41 Wohngebäuden, 58 Haushaltungen und 286 Einwohnern (davon 139 männlich, 147 weiblich; 237 Evangelische, 49 Katholiken). |
1895: |
32 Wohnhäuser, 48 Haushaltungen, 246 Einwohner
(davon 119 männlich, 127 weiblich; 210 evangelisch, 36 katholisch). |
1905: |
33 Wohnhäuser, 55 Haushaltungen, 261 Einwohner
(Muttersprache: deutsch 257, polnisch 3, eine andere Sprache 1); Gemarkungsfläche
495,8 ha; Grundsteuer-Reinertrag 24,48 Mark/ha. |
| 1925: |
| 42 Wohnhäuser, 77 Haushaltungen, 338 Einwohner (davon 146 männlich, 192 weiblich; 297 evangelisch, 39 katholisch); Flächengröße 1931: 498,9 ha, Grundsteuer-Reinertrag 24,47 RM/ha. |
1935: |
299 Einwohner. |
1939: |
71 Haushaltungen, 286 Einwohner. |
Bartnek, Baudisch, Beuner, Böer, Bredner, Dauke, Dresler, Duksch,
Esser (2), Fiebig (2), Friedrich (4), Fuchs (2), Fuhrich (2), Gotsch,
Gröschel (2), Gruner, Hahn, Hanisch, Herden, Hiersemann, Hochowitz,
Kabon, Kache (2), Kappler, Kassner, Kiehnel, Klose (2), Krautwald, Kügler,
Kunze, Nieruch (2), Nowak, Obst, Passon (2), Pospich, Potzivitius, Preußner,
Reibeholz, Römisch, Rösner, Ruhm (3), Sambale, Schädel,
Scheel (2), Schmidt (3), Schmiedel, Schnelle, Schoke, Schönbrunn,
Schütze, Simon, Viehhok (3), Vogt (2), Wawarsinek, Wolf (3), Zaharadnik.
Literatur:
Christa Dziedo, Großburg – eine Dorfgeschichte [betreffend
auch Dammelwitz, Eulendorf, Graduschwitz, Haltauf, Kochern, Kontschwitz
und Raduschkowitz]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/1977, S. 15 f.
Heinz Quester, Ortslexikon des Kreises Ohlau/Schlesien, Alfter 2007,
S. 72.
Standesamtsregister:
Aus dem StA Thomaskirch: Staatsarchiv Breslau 1874-1882; Standesamt
Ohlau: Geburten, Heiraten und Sterbefälle 1898-1938 unter ,,Kontschwitz“
jeweils mit Lücken; Verfilmt: 1874-1877 Film SLC 1191721.
Kirchenbücher von Großburg:
Verfilmungen: Film SLC 1959641 (Taufen 1766-1792, 1793-1800, 1829-1840,
Begräbnisse 1714-1792); SLC 1959642 (Taufen 1841-1854, 1915-1936,
Trauungen 1741-1792); SLC 1959643 (Taufen 1780, Trauungen 1795-1862, Konfirmanden
1840-1867); SLC 1959644 (Begräbnisse 1865-1881, Konfirmanden 1869-1917,
1918-1944). - [Nach Großburg waren folgende Dörfer des Kreises
Ohlau eingepfarrt: Dammelwitz, Freudenfeld (Raduschkowitz), Grasau (Graduschwitz),
Haltauf, Hohenlinde (Kontschwitz), Kochern.]