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Forschungsgruppe
Kreis Ohlau
Forschungsgruppe Kreis Ohlau, Schlesien, der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher Klaus Kunze, Stegwiese 35, 51067 Köln |
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Grundherrschaft:
um 1350 (?) Zehntdorf des Vinzenzstiftes Breslau; 1326-1441 Katharinenstift Breslau; 1675 herzoglich; 1783: „Weisdorf, gehöret dem Amte Olau“; 1819: Domainen-Amt Ohlau; 1845: königliches Rent-Amt Ohlau.
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| 1604: |
| 25 Hufen, davon 2 Freihufen; 10 Bauern. |
| 1743: |
| 8 Bauernstellen. |
| 1783: |
| 8 Bauern- und 7 andere Stellen, 177 Einwohner, „reden deutsch und sind evangelisch“. |
1819: |
1 Freischoltisei, 1 Kretscham, 6 Bauergüter,
2 Freigärtnerstellen, 1 Schmiedewohnung, 6 sonstige Feuerstellen,
insgesamt 17 Haushalte; 149 Einwohner (76 männlich, 73 weiblich;
143 Lutheraner, 6 Katholiken). |
| 1830: |
| 1 Freischoltisei, 17 Häuser, 142 Einwohner (2 katholisch). |
1845: |
1 Freischoltisei, 1 Wirtshaus, 21 Häuser, 154
Einwohner (12 katholisch); 1 Victualienhändler, 1 Schmied, 1 Schneider;
525 Schafe, 84 Rinder; Bienenzucht. |
1871: |
26 Wohngebäude, 34 Haushaltungen, 168 Einwohner
(davon 64 ortsgebürtig; 85 männlich, 83 weiblich; 157 evangelisch,
11 katholisch). |
| 1885: |
| Flächeninhalt 422 ha, davon Ackerland 405 ha, Wiesen 1 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 29,77 Mark/ha, von Wiesen 23,50 Mark/ha. 1 Wohnplatz mit 25 Wohngebäuden, 30 Haushaltungen und 180 Einwohnern (davon 86 männlich, 94 weiblich; 164 Evangelische, 16 Katholiken). |
1895: |
27 Wohnhäuser, 40 Haushaltungen, 199 Einwohner
(davon 87 männlich, 112 weiblich; 180 evangelisch, 19 katholisch). |
1905: |
20 Wohnhäuser, 36 Haushaltungen, 198 Einwohner
(Muttersprache: deutsch 193, polnisch 5); Gemarkungsfläche 422,4
ha; Grundsteuer-Reinertrag 29,92 Mark/ha. |
| 1925: |
| 22 Wohnhäuser, 48 Haushaltungen, 243 Einwohner (davon 115 männlich, 128 weiblich; 203 evangelisch, 40 katholisch); Flächengröße 1931: 421,7 ha, Grundsteuer-Reinertrag 29,94 RM/ha. |
1935: |
394 Einwohner. |
1939: |
56 Haushaltungen, 235 Einwohner. |
Emil Opitz, Die Arten des Rustikalbesitzes und die Laudemien und Markgroschen in Schlesien, Breslau 1904; darin: Laudemienfreiheit 1567-1719 S. 72; Freibesitz 1604 in Weisdorf S. 176; Beschwerde 1727 S. 264-266.
Bernhard Kille, Stammfolge Klee in den Kreisen Frankenstein und Ohlau (Schlesien) [hier: in Weisdorf]; in: Archiv ostdeutscher Familienforscher, 16. Band, Lieferung 11 (2/2006), S. 332-335.
Heinz Quester, Ortslexikon des Kreises Ohlau/Schlesien, Alfter 2007, S.
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