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Forschungsgruppe
Kreis Ohlau
Forschungsgruppe Kreis Ohlau, Schlesien, der Arbeitsgemeinschaft ostdeutscher Familienforscher Klaus Kunze, Stegwiese 35, 51067 Köln |
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Grundherrschaft:
vor 1149: Peter Wlast; 1149: Vinzenz-Kloster Breslau; [1362: Eigentümer des aus 6 Hufen bestehenden Freiguts ist Jesko von Grawthea]; 1783: „Würben, gehöret dem Stifte Vincenz zu Breslau“; 1819: Domainen-Amt Kottwitz; 1845: „königliches Rent-Amt Ohlau, sonst Vincenz-Stift Breslau“.
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| 1253: |
| [Einführung des deutschen Rechts]; 57 Hufen, davon 3 für den Schulzen und 1 für die Kirche. |
| 1362: |
| Freigut (6 Hufen) erwähnt. |
| 1604: |
| 7 Freihufen, davon 5 Scholtisei; 30 Bauern. |
| 1783: |
| 1 katholische Kirche, 1 Pfarrhaus, 1 Schule, 27 Bauern- und 40 andere Stellen; 400 Einwoher, „welche deutsch und polnisch reden und katholisch sind“. |
1819: |
1 Freischoltisei, 1 Kretscham, 1 katholische Mutterkirche,
23 Bauergüter, 29 Freigärtner- und 13 Freihäuslerstellen,
1 Schmiedewohnung, 34 sonstige Feuerstellen, insgesamt 102 Haushalte;
548 Einwohner (270 männlich, 278 weiblich; 27 Lutheraner, 521 Katholiken). |
1845: |
1 Freischoltisei, 1 Wirtshaus, 1 katholische Pfarrkirche,
1 katholische Schule, 1 Armenhaus, 1 Windmühle, 112 Häuser,
796 Einwohner (38 evangelisch); 4 Leinweberstühle, 2 Oelschläger,
16 andere Handwerker, 6 Victualhändler; 785 Merinoschafe; Obstbaumzucht,
Lein-, Röthe- und Rapsbau. Hierzu: 1 Haus westlich, 1 Haus nördlich,
1 Gärtnerstelle nördlich; die beiden letzteren „führen
den Spitznamen ’Sieh dich vor’, den ein dort ausgeprügelter
Bauer aufgebracht.“ |
1871: |
109 Wohngebäude, 163 Haushaltungen, 741 Einwohner
(davon 479 ortsgebürtig; 353 männlich, 388 weiblich; 58 evangelisch,
683 katholisch). |
| 1885: |
| Flächeninhalt 1194 ha, davon Ackerland 1132 ha, Wiesen 27 ha, Holzungen 0,3 ha; Grundsteuer-Reinertrag vom Ackerland 27,42 Mark/ha, von Wiesen 23,11 Mark/ha, von Holzungen 9,40 Mark/ha. 1 Wohnplatz mit 115 Wohngebäuden, 193 Haushaltungen und 863 Einwohnern (davon 388 männlich, 475 weiblich; 91 Evangelische, 770 Katholiken, 2 Juden). |
1895: |
105 Wohnhäuser, 189 Haushaltungen, 818 Einwohner
(davon 385 männlich, 433 weiblich; 64 evangelisch, 754 katholisch). |
1905: |
120 Wohnhäuser, 195 Haushaltungen, 842 Einwohner
(Muttersprache: deutsch 830, polnisch 8, deutsch und eine andere Sprache);
Gemarkungsfläche 1194,1 ha; Grundsteuer-Reinertrag 27,37 Mark/ha. |
| 1925: |
| 109 Wohnhäuser, 202 Haushaltungen, 858 Einwohner (davon 413 männlich, 445 weiblich; 122 evangelisch, 736 katholisch); Flächengröße 1931: 1195,3 ha, Grundsteuer-Reinertrag 27,36 RM/ha. |
1935: |
865 Einwohner. |
1939: |
236 Haushaltungen, 901 Einwohner. |
Würben, Marschwitz, Mellenau
[im] Meßtischblatt Nr. 2956; in: Herbert Knothe, Beispiele schlesischer
Dorfformen, Breslau 1938, Tafel XXV, Abbildung 53.
Alfred Tiegel, Die genossenschaftliche Tätigkeit in Würben, Kr.
Ohlau; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/1955, S. 14.
Das Dominium Würben, Heimatblatt Strehlen/Ohlau 12/1958, S. 4.
A. T., Erinnerungen an Würben, Heimatblatt Strehlen/Ohlau 8/1959, S.
18, 9/1959, S. 8, 10/1959, S. 18, 11/1959, S. 10, 12/1959, S. 4.
A. T., [Erinnerungen an Würben] Unsere Gefallenen und Vermißten;
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 3/1960, S. 14.
Alfred Beninde und A. Tiegel, Würben – Unsere landw[irtschaftlichen]
Verhältnisse; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 9/1960, S.6.
A. T., Von der Tätigkeit früherer Einwohner der Gemeinde Würben;
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 11/1960, S. 21
A. T., Aus dem kirchlichen und religiösen Leben unserer Gemeinde [Würben];
Heimatblatt Strehlen/Ohlau 1/1961, S. 19.
Karl Eistert, Würben im Mittelalter; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 2/1962,
S. 19, 4/1962, S. 19 f.
Die Räumung unseres Dorfes [Würben] – Am 25. Januar 1945
wurde getreckt; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 5/1962, S. 16, 6/1962, S. 8,
8/1962, S. 18.
Wincenty Urban, Katalog Archiwum Archidiecezjalnego we Wroclawiu, Lublin
1965; [darin Akten betreffend die katholische Kirche von Stadt und Kreis
Ohlau; nach Gemeinden alphabetisch geordnet]; z.B.: auch Würben.
A. T., Würben. Das Wegekreuz zwischen Zottwitz und Würben; Heimatblatt
Strehlen/Ohlau 8/1977, S. 8.
Würben. [Treck, Rückkehr und Vertreibung 1945-1946]; Heimatblatt
Strehlen/Ohlau 1/1985, S. 7 f., 2/1985, S. 6A f., 3/1985, S. 6.
Elisabeth Brennich, Was vor 50 Jahren in Würben geschah; Heimatblatt
Strehlen/Ohlau 5/1988, S. 28 f.
Ursel Nipper, Besinnliches aus meiner Würbener Zeit; Heimatblatt Strehlen/Ohlau
11/1998, S. 34 f.
Norbert A. J. Ruhm, Heimatbuch „Erinnerungen an Würben, Kreis
Ohlau“, Flintbek 1998.
Norbert Ruhm, Offenbarung der eigenen Familiengeschichte [Familienbücher von Thomaskirch und Würben]; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 6/2005, S. 35.
Kirchenbücher von Würben (Taufen, Trauungen); nach eigenen Angaben herausgegeben von Norbert Ruhm, Flintbek 2005.
Norbert Ruhm, Würben hatte zwei Windmühlen; Heimatblatt Strehlen/Ohlau 4/2007, S. 26.
Heinz Quester, Ortslexikon des Kreises Ohlau/Schlesien, Alfter 2007, S.
156 f.
„Loche Ursel“ [= Ursula Nipper geb. Loch], Erinnerungen an das Würbener
Osterbrauchtum; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau 3/2008, S. 30 f.
Norbert Ruhm, Würbener Wallfahrten; in: Heimatblatt Strehlen/Ohlau
5/2008, S. 30.
[Elisabeth Brennich †], Was vor 70 Jahren in Würben geschah; in: Heimatblatt
Strehlen/Ohlau Nr. 9/2008, S. 38 f.
Kirchenbücher:
Taufen 25.2.1882-10.11.1945, Trauungen 12.6.1860-26.12.1945 [siehe unter
Literaturverzeichnis: Kirchenbücher von Würben, hrsg. nach eigenen
Angaben von Norbert Ruhm].